"Feldherrnhalle. Triumph und Untergang. 1935-1945"

Mit "Feldherrnhalle. Triumph und Untergang" legt Werner Bräuninger in Fortschreibung seines Buches "Odeonsplatz. Der Aufstieg eines Unbekannten" eine Darstellung des Lebensweges Adolf Hitlers vor, indem er sich dem Staatsmann und Feldherrn zuwendet und die Jahre von 1935 bis 1945 skizziert.

Die Wiederbesetzung des Rheinlandes, der Anschluß Österreichs, die Heimholung des Sudetenlandes, der Griff nach Prag und das deutsch-sowjetische Abkommen werden ebenso beleuchtet, wie die verhängnisvolle Kristallnacht, das tragische Hineinschlittern in den Krieg, der 20. Juli 1944 und der Schlussakkord im Bunker in Berlin. Dem Ablauf der gewaltigen militärischen Operationen in allen Himmelsrichtungen wird umfassend Rechnung getragen.

Bräuninger zeigt Hitler in seiner neuen Rolle als Kanzler und Feldherr auf eine Weise, die weder Licht noch Schatten scheut. Sein Denken und Fühlen, seine Fähigkeiten und Irrtümer, seine Leistungen und seine Verbrechen werden gewogen und im historischen Kontext eingeordnet.

Seine objektive Darstellung beschreibt das Werden und Wirken Adolf Hitlers im besten Sinne nach der Art traditioneller, fairer Geschichtsschreibung. Auswahl, Interpretation und Sichtweise der Fakten über jene "Vergangenheit, die nicht vergehen will" sind für ihn das Entscheidende. Werner Bräuninger schrieb mit "Feldherrnhalle" einen Groß-Essay als packendes Zeitdokument und zugleich als Rankenwerk über unsere noch immer unbewältigte Vergangenheit. Stilistisch herausragend, in gedanklicher Stringenz und mit größter Sachkenntnis zeichnet er ein klares und unbestechliches Bild jenes Mannes, der für einen kurzen, geschichtsmächtigen Augenblick das Bewegungszentrum Europas war.

Wenn freilich Goethes Wort zutrifft, nach dem man nichts erfasse, als das, was man liebe, dann muß auch jede ernsthafte Beschäftigung mit Hitler aufgegeben werden.
geb., 430 S., zahl. Abb.,
Regin-Verlag
ISBN 13-978-3-941247-41-3
€ 24, 95

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